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Bürgereport wird immer wichtiger

Rentner als Busfahrer !!!


Stolberg: Reisebus aus dem Saarland verunglückt

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Reisebus sind im nordrhein-westfälischen Stolberg am Samstag sechs Personen einer saarländischen Reisegruppe verletzt worden. Das hat die Polizei mitgeteilt.

Demnach hatte der 73-jährige Fahrer wohl aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Der Bus kam von der Straße ab und prallte gegen einen Erdhügel.

Der Fahrer kam in ein Krankenhaus. Vier Mitglieder der Reisegruppe mussten mit Prellungen und Schnittverletzungen stationär behandelt werden. Ein fünfter Insasse erlitt einen Schock.

http://www.sr-online.de/nachrichten/30/

AUF LANDSTRASS
6 Verletzte bei Reisebus-Unglück in Stolberg 23.07.2011

Ein Erdhügel wurde dem Reisebus aus  dem Saarland zum Verhängnis.

Ein Erdhügel wurde dem Reisebus aus dem Saarland zum Verhängnis.
Foto: dpa

STOLBERG/AACHEN –  

Bei einem Busunfall in Stolberg sind am Samstagmorgen sechs Menschen verletzt worden.

Der Reisebus war mit 28 Fahrgästen aus dem Saarland besetzt, wie die Polizei Aachen mitteilte. Er war auf einer Stolberger Landstraße von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Erdhügel in einem Vorgarten geprallt.

Sechs Menschen wurden bei dem Unfall auf einer Stolberger Landstraße verletzt.

Sechs Menschen wurden bei dem Unfall auf einer Stolberger Landstraße verletzt.
Foto: dpa

Der Busfahrer hatte wahrscheinlich aus gesundheitlichen Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Außer dem 73-Jährigen wurden vier Passagiere mit Prellungen und Schnittwunden in ein Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Fahrgast erlitt einen Schock. An dem Reisebus entstand ein Schaden von 10.000 Euro.

http://www.express.de/regional/koeln/6-verletzte-bei-reisebus-unglueck-in-stolberg/-/2856/8703586/-/index.html

Schulbusfahrer gestorben

Der Fahrer des Schulbusses, der in Heckendalheim im Mandelbachtal am 16. Juni in eine Hauswand gerast war, ist nun knapp zwei Wochen nach dem tragischen Unfall an einem Herzleiden gestorben. Die Kinder im Bus kamen mit Schnittwunden und Prellungen davon.

(28.06.2011) Elf Tage nach dem schweren Schulbusunfall im Mandelbachtaler Ortsteil Heckendalheim ist der Busfahrer seinen Verletzungen erlegen. Nach Polizeiangaben starb der 72-Jährige am Dienstag, 28. Juni. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern derzeit noch an. Das in Auftrag gegebene Gutachten stehe noch aus.

zum Video
http://www.sr-online.de/nachrichten/1668/1246879.html


Saarländer öfter psychisch krank  

Immer mehr Saarländer melden sich wegen psychischer Leiden krank. Das besagt der neue DAK-Gesundheitsreport. Laut Experten handelt es sich aber nicht wirklich um eine Zunahme. Vielmehr würden sie heutzutage früher festgestellt und ernster genommen.

(05.05.2011) 2010 ging jeder siebte Fehltag am Arbeitsplatz auf das Konto einer psychischen Erkrankung. Das waren rund 22 Prozent mehr als im Vorjahr.

http://www.sr-online.de/nachrichten/30/

>> POLITIK & WIRTSCHAFT

22 Prozent weniger im Geldbeutel

Geringverdienern bleibt immer weniger Geld von ihrem Nettolohn. Im Laufe der vergangenen zehn Jahre mussten die Betroffenen Einbußen von rund 22 Prozent hinnehmen. Im Saarland sind rund 4000 Menschen trotz Vollzeitbeschäftigung auf Hartz IV angewiesen.

>> POLITIK & WIRTSCHAFT

Bürgerarbeit stark gefragt

Gemeinnützige Dienste statt Hartz IV. So lautet das Konzept der Bürgerarbeit, das im vergangenen Jahr gestartet wurde, um Langzeitarbeitslose schneller wieder in den Arbeitsmarkt zu bringen. Im Gegensatz zum Bundesschnitt läuft es im Saarland richtig gut.

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>> POLITIK & WIRTSCHAFT

Diskussionen um Gutachten

Mehr als 16 Millionen Euro hat die Landesregierung in den vergangenen sechs Jahren für Berater und Gutachter ausgegeben. Zu viel sagen die SPD und der Steuerzahlerbund. Das Finanzministerium und die CDU verteidigen die Ausgaben dagegen.

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Regionalnachrichten

23.07.2011 – Saarland

Aufschwung im Saarland leicht gebremst
IHK Saarland
Der wirtschaftliche Aufschwung im Saarland wird sich in der zweiten Jahreshälfte abflachen. Das erwartet die Industrie- und Handelskammer. Ein Ende des positiven Trends sieht die IHK aber nicht. Wie die Kammer mitteilt sei der Lageindikator erneut leicht gestiegen und bewegt sich in der Nähe seines Allzeithochs. Die Erwartungen der Gewerbetreibenden für die zweite Jahreshälfte sehen jedoch nicht mehr ganz so ungetrübt aus. Dennoch rechnet die IHK mit einem soliden Wachstum der saarländischen Unternehmen.
 
21.07.2011 – Luxemburg
Dieselpreis zieht an
Tankstutzen

Nachdem der Benzinpreis in Luxemburg bereits pünktlich zum Ferienbeginn angezogen hat zog diese Nacht, der Dieselpreis nach. Damit kostet der Dieselkraftstoff in Luxemburg seit heute 1,192 Euro und somit 1,2 Cent mehr als gestern. Die aktuellen Benzinpreise in Luxemburg finden Sie auch immer aktuell auf RTLRADIO.lu im Verkehrsservice.

22.07.2011 – Luxemburg
Privatvermögen in Luxemburg steigen
geldscheine

Die Haushalte in Luxemburg legen immer mehr Geld auf die hohe Kante. Das geht aus Zahlen des Statistikamts Statec und der Luxemburger Zentralbank hervor. Im Großherzogtum gibt es derzeit Privatvermögen in Höhe von 55,8 Milliarden Euro. Vor fünf Jahren waren es noch 36,6 Milliarden. Heute besitzt im Schnitt jeder Luxemburger 67.000 Euro. Die privaten Vermögen legen außerdem schneller zu als die Staatsverschuldung.

 

21.07.2011 – Saarland
Altersarmut steigt
Rentner

Laut der jüngsten Sozialstudie nimmt die Altersarmut im Saarland zu. Ausgewertet wurden Zahlen von 2009. Demnach waren rund 6.600 Menschen von Altersarmut betroffen. Das Saarland liegt damit über dem Bundesdurchschnitt. Um Altersarmut zu vermeiden muss bereits sehr früh angesetzt werden, so Thorsten Klein, Pressesprecher im Ministerium für Arbeit und Soziales. Denn in Deutschland hängt die Rentenhöhe von den Jahren ab, in denen Beiträge gezahlt wurden sowie von der Höhe des Gehalts. Von Altersarmut wird gesprochen, wenn Ruheständler ihren Lebensunterhalt nicht mehr aus gesetzlicher und privater Rente decken können.

20.07.2011 – Saarbrücken
Betriebsbarometer zeigt Probleme im Saarland auf
Logo Arbeitskammer Saarland

Die Leiharbeit nimmt im Saarland immer mehr zu. Das geht aus dem jüngsten Betriebsbarometer der Arbeitskammer hervor. Leiharbeit macht einen großen Teil der neu geschaffenen Arbeitsplätze aus. Außerdem hat sich das Betriebsklima in vielen Unternehmen verschlechtert. Dafür ist vor allem die steigende Belastung am Arbeitsplatz verantwortlich. Für Heinz Bierbaum, den parlamentarischen Geschäftsführer der Linken tun die Unternehmen außerdem zu wenig für ältere Arbeitnehmer. Betriebe müssten sich stärker auf den demographischen Wandel einstellen, um älteren Beschäftigten das Weiterarbeiten zu ermöglichen. Durch die Rente mit 67 werden die Arbeitnehmer im Schnitt immer älter.

 20.07.2011 – RLP

Rentnerin schmuggelt 300.000 Euro
geldscheine

Eine Rentnerin aus Norddeutschland wurde vom Zoll erwischt. Die Rentnerin war auf der Rückreise von Luxemburg als sie von Zollbeamten angehalten und überprüft wurde. Die Beamten fanden dabei Bargeld in Höhe von 300.000 Euro. Da Sie den Zollbeamten gegenüber die Summe nicht angegeben hatte muss die Rentnerin jetzt mit einem Busgeldverfahren rechnen. Zusätzlich wurde das zuständige Finanzamt informiert. Der Zoll wiest in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin , das Bargeld oder sonstige Zahlungsmittel über 10.000 beim Zoll angemeldet werden müssen.

20.07.2011 – Nürburg
Nürburgring-Betreiber wollen Geld vom Bund
Nuerburgring

Die privaten Betreiber am Nürburgring wollen Geld vom Bund. Damit soll die Zukunft der Formel 1 auf der Eifelstrecke gesichert werden. Ohne öffentliches Geld steht die Formel 1 auf der Traditionsstrecke vor dem Aus. Denn nach dem großen Preis von Deutschland nächstes Wochenende will das Land Rheinland-Pfalz seine Unterstützung zusammenstreichen. Bisher gab es aus Mainz großzügige Subventionen. Für das letzte Rennen fließen allein 13 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt an die Rennstrecke. Geht es nach den Streckenbetreibern soll der Bund die Finanzlücke füllen.

20.07.2011 – Luxemburg
USA schulden Luxemburg rund 68 Milliarden Dollar
geldscheine

Das Großherzogtum ist einer der größten europäischen Schuldner der Vereinigten Staaten. Luxemburg liegt damit sogar noch vor Deutschland. Berlin hält US-Schuldscheine für 61,2 Milliarden Doller, fast sieben Milliarden weniger als der kleine westliche Nachbar. Vor einem Jahr standen die Vereinigten Staaten beim Großherzogtum sogar mit fast 100 Milliarden Dollar in der Kreide. Die Zahlen beziehen sich nur auf die Schulden, die Washington bei den Staaten hat. Private Gläubiger sind nicht berücksichtigt.  

 

Leitartikel

Die Rechnung kommt später

Griechenlands Rettung ist möglich – aber sie wird teuer erkauft

Detlef Drewes Von Detlef Drewes

Die Euro-Zone bündelt ihre Kräfte. Nach der tagelangen Kakophonie aus Experten-Meinungen und politischen Ratschlägen derer, die alles immer besser wussten, haben die Staats- und Regierungschefs endlich ein Paket geschnürt, das alles zusammenfasst. Die Entlastung der Schuldensünder, die Beteiligung privater Gläubiger und eine Art Krisen-Intervention. Der bisherige „Rettungsschirm“ verwandelt sich genau genommen in das, was Finanzminister Wolfgang Schäuble einmal als Europäischen Währungsfonds bezeichnete. Das ist ein guter, ein gelungener Schritt, auch wenn Griechenland wohl erst einmal in die Pleite abrutschen wird. Sie wird in Kauf genommen, sogar von den Bankern. Weil es nur dann einen Silberstreifen am Horizont gibt.

Der Preis dafür ist hoch, nicht für die Euro-Staaten. Sie treten im Grunde weiter nur als Bürgen auf, räumen ihren Schuldnern aber mehr Zeit für die Rückzahlung und geringere Zinsen ein. Das soll die Gefahr bannen, auch für ausfallende Darlehen einstehen zu müssen. Nein, es geht um andere Dinge, die verloren gingen.

Beitrag vom: 22.07.2011, 00:04

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http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/leitartikel/Saarbruecken-Leitartikel-Detlef-Drewes-saarbruecker-zeitung-griechenland-rettung-euro;art222429,3857607


AUFMACHER

Immer mehr Saarländer sind psychisch krank

(2011-06-06 17:14:15)

Krach in der Familie, Trennung vom Partner, weiter steigende Anforderungen und Druck am Arbeitsplatz: Immer mehr Saarländer kommen mit solchen Konfliktsituationen nicht mehr klar und werden krank.

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http://www.sol.de/titelseite/topnews/Saarbruecken-Saarland-DAK-Krankenkasse-krankenstand-psychische-Erkrankungen-Studie-asuwertung-statistik-Immer-mehr-Saarlaender-sind-psychisch-krank;art26205,3518604

Immer mehr Senioren aus dem Saarland leben in Armut

Viele ältere Saarländer kommen mit ihrer Rente nicht über die Runden.

Vor allem Frauen haben ein hohes Armutsrisiko. Daher will das Jamaika-Bündnis mit einem Aktionsplan in Zukunft die Armut bekämpfen.

Von SZ-Mitarbeiter Benjamin Rannenberg

Rentner Senioren

Lupe

Immer mehr Senioren leiden unter Altersarmut. Auch im Saarland ist das so. dpa (Symbolbild)


Saarbrücken. 17 Tage vor Monatsende bleiben Marga Kattler aus Brebach noch 40 Euro für Lebensmittel. Viel zu wenig für die 78-Jährige Frau. Von ihrer schmalen Rente allein, etwa 185 Euro, kann sie nicht leben. Daher bezieht sie seit mehr als zehn Jahren die staatliche Grundsicherung – rund 400 Euro. „Wenn Miete und Strom und andere Fixkosten bezahlt sind, bleiben mir noch 160 Euro zum Leben“, sagt die allein stehende Rentnerin und Mutter von zwei Söhnen. Marga Kattlers Erwerbsbiografie verlief unregelmäßig: Zuerst jobbte sie in einer Fabrik. Ende der 1960er Jahre war sie in einer Bäckerei angestellt. Monatlicher Verdienst: 450 DM. Zuletzt arbeitete sie für eine Reinigungsfirma. Marga Kattler ist nur ein Beispiel für ältere Menschen, die in Armut leben. Fast drei Viertel unter den Grundsicherungs- Beziehern waren in den Jahren 2009 (4388) und 2008 (4512) Frauen. „Ältere Frauen weisen ein höheres Armutsrisiko auf als ältere Männer, dies verstärkt sich noch im hohen Alter“, teilte Thorsten Klein, Sprecher des saarländischen Sozialministeriums auf SZ-Anfrage mit. Ist die Altersarmut ein soziales Problem? Seitens des Sozialministeriums wird das weder bestätigt noch verneint: „Nach den Ergebnissen der Sozialstudie gilt für das Saarland (…), dass unter den Älteren derzeit vergleichsweise weniger Personen von Armut betroffen sind als in den anderen Altersgruppen.“ Vor zwei Jahren bezogen nach Auskunft des Statistischen Landesamtes 11 067 Frauen und Männer die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.

6319 Frauen und Männer ab 65 Jahren waren auf die Grundsicherung angewiesen, 4748 Frauen und Männer zählten zur der Gruppe der voll erwerbsgeminderten Personen, die zum Beispiel auf Grund einer psychischen Erkrankung nicht mehr als drei Stunden pro Tag arbeiten können. Kaum weniger Saarländer waren 2008 von der Grundsicherung abhängig (insgesamt 10 979, GS im Alter: 6426, bei Erwerbsminderung: 4553). Im Regionalverband Saarbrücken betrug 2010 die Grundsicherung pro Haushalt im Schnitt 375 Euro. Unter die Grundsicherung fällt die Übernahme von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen bei freiwillig Versicherten und Privatversicherten, Kosten für die Unterkunft (Miete plus Nebenkosten und Heizung) und bei Bedarf auch die Übernahme von Nebenkostennachzahlungen. Das Gros der Kosten für die Grundsicherung tragen die fünf Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken. Die schwarz-gelb-grüne Jamaika- Regierung will nach der Sommerpause einen Aktionsplan zur Armutsbekämpfung vorstellen. Zum Beispiel soll die Beschäftigungsquote Älterer erhöht, mehr benachteiligte oder schwer vermittelbare ältere Menschen in den regionalen Arbeitsmarkt eingegliedert und die Qualifizierung von Arbeitnehmern in Unternehmen gefördert werden.
Beitrag vom: 19.07.2011, 01:54Mehr

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http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Saarbruecken-Senioren-Armut-Geld-Erwerb;art27856,3852987

Mehr Saarländer melden Insolvenz an


Saarbrücken/Hamburg. 

Trotz des Wirtschaftsaufschwungs ist die Zahl der Privatinsolvenzen im Saarland deutlich gestiegen. Sie legte im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,1 Prozent auf 200 zu, wie die Wirtschaftsauskunftei Bürgel gestern mitteilte. Bundesweit meldeten 1,6 Prozent mehr Privatleute Zahlungsunfähigkeit an. Es gab insgesamt 11 738 Privatinsolvenzen. > Seite A 7: Bericht mzt


Beitrag vom: 23.07.2011, 00:11

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http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/wirtschaft/Im-Saarland-machen-besonders-wenige-Firmen-pleite;art2819,3859738

Kanzlerin Merkel: Deutschland geht es so gut wie lange nicht


Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zur Halbzeit der schwarz-gelben Regierungszeit eine positive Bilanz gezogen. „Deutschland hat die Krise hinter sich gelassen und steht besser da als zuvor“, sagte sie gestern in Berlin. Bei ihrer traditionellen Sommer-Pressekonferenz verwies Merkel auf das Wirtschaftswachstum und sinkende Arbeitslosenzahlen. „Deutschland geht es so gut wie lange nicht“, erklärte die Regierungschefin, die für 2013 eine „maßvolle Steuerentlastung“ in Aussicht stellte.> Seite A 2: Berichte, A 4: Meinung dapd


Beitrag vom: 23.07.2011, 00:11

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http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Berlin-Merkel-Bilanz-Euro-Koalition;art27856,3860104

Die kühle Kanzlerin

Von Hagen Strauß

NF-Strauss_Hagen

Es ist schon ein Kreuz mit dieser Kanzlerin. Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt, und trotzdem fällt es schwer, Angela Merkel auf dem Weg in ihre Sommerpause zu laut zu loben. Das liegt nicht allein an den zahlreichen Kehrtwenden in den vergangenen Monaten. Auch Politiker müssen Haltung und Meinung ändern dürfen – erst recht, wenn sich die Welt rasanter dreht, als es in Parteiprogramme oder Koalitionsverträge einfließen kann. Nein, Merkel macht es den Beobachtern deswegen schwer, weil sie so kühl und nüchtern über ihre Politik spricht, weil sie ihre Absichten nicht enthüllt.Auch bei der gestrigen Pressekonferenz war das so.

Diese Kanzlerin wirkt weitgehend leidenschaftslos. Außer vielleicht, die Nationalmannschaft schießt ein Tor. Oder man begegnet ihr im kleinen Kreis, dann ist Merkel einnehmend, unprätentiös und überzeugend. Im Schaufenster jedoch betreibt sie Politik wie eine Physikerin im Labor. Beseelt von der Hoffnung, dass sich die Dinge dann schon ordnen werden. Wer führt, muss aber beherzter für das eintreten, was er für richtig hält. Mitunter bis zur Selbstaufgabe. Sogar Gerhard Schröder hatte diese inhaltliche Leidenschaft. Er entdeckte sie zwar erst spät, verteidigte sie aber mit der Agenda 2010 bis hin zum Amtsverlust. Von Helmut Kohl, dem leidenschaftlichen Europäer, ganz zu schweigen.

Richtig ist: Angela Merkel hat für ihre Energiewende geworben. Aber nicht wirklich überzeugend und irgendwie holzschnittartig.

Politik plätschert bei dieser Kanzlerin dahin. 
Die Debatte um deutsche Panzerlieferungen an Saudi-Arabien ließ sie einfach laufen, ohne erklärend einzugreifen. Die Steuersenkungen wurden von der FDP durch die Hintertür verkündet, ohne dass die Kanzlerin auf eine schwarz-gelbe Sprachregelung gedrängt hätte. Und kaum in der Welt, wurde das Projekt konsequent von der Koalition zerredet. Souveränität sieht anders aus.

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http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/standpunkt/Die-kuehle-Kanzlerin;art10796,3859716

Straßburger Gericht schützt mit Urteil mutige Arbeitnehmer
Wer öffentlich auf Missstände oder Skandale bei seinem Arbeitgeber aufmerksam macht, riskiert in Deutschland seinen Job. Brigitte Heinisch war mutig, prangerte an und wurde entlassen –
ein Verstoß gegen die Menschenrechtskonvention, urteilten nun Richter.

mehr lesen

http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Berlin-Strassburg-Strassburger-Gericht-Urteil-mutige-Arbeitnehmer-eu;art27856,3858542

meh

https://huthnorbert.wordpress.com/2011/06/07/wirtschaftsaufschwung-burgerarbeit-startet-durch/

SpanishRevolution: Medien berichteten spärlich


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4 Kommentare zu “Auf den Straßen des Wirtschaftsaufschwungs

  1. Irre Welt
    ARD Mediathek: Brennpunkt – Blutbad in Norwegen – Ein Land unter Schock – Samstag, 23.07.2011 | Das Erste
    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?do
    In Norwegen sind bei einem Doppelanschlag auf ein Zeltlager und das Regierungsviertel in Oslo mindestens 92 Menschen getötet worden. Ein 32-jähriger Norweger hat bereits ein Teilgeständnis abgelegt. Das Erste hat dazu einen.

  2. Pingback: Verdi – Busfahrer und “ das BAG “ « zeitnah-bürgerreport

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