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STUNDENLOHN

Weniger als zehn Euro führen zu

Altersarmut

Artikel vom 28.05.2011

Jetzt hat es auch die Bundesregierung zugegeben: Wer weniger als zehn Euro in der Stunde verdient, läuft Gefahr, im Alter zu verarmen. Auch wenn er sein ganzes Leben lang in Vollzeit gearbeitet hat. Millionen Deutsche könnten betroffen sein. Sie auch?

Experten fürchten seit langem, dass die Altersarmut in Deutschland zunehmen wird.TextFoto: dpa

Die Bundesregierung hat gegenüber der Linkspartei eingeräumt, dassArbeitnehmern mit einem Stundenlohn unter zehn Euro im Alter die Armut droht. Auf eine Frage von Linksparteichef Klaus Ernst bestätigte das Bundesarbeitsministerium, dass knapp 29 Entgeltpunkte nötig seien, um eine Rente über dem Grundsicherungsbetrag von 684 Euro monatlich zu erhalten.

«Um dies bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden über 45 Jahre versicherungspflichtiger Beschäftigung hinweg zu erreichen, wäre rechnerisch ein Stundenlohn von rund zehn Euro erforderlich», heißt es in der Antwort des Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel, die der Zeitung Rheinpfalz am Sonntag nach deren Angaben vorliegt. Allerdings sei die Möglichkeit einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge dabei nicht berücksichtigt.

Nach Ernsts Worten ist damit beim gegenwärtigen Lohnniveau jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte von Altersarmut bedroht. Dass diese Zahl nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, legt eine Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen aus dem vergangenen Jahr nahe. Nach deren Ergebnissen arbeiteten im Jahr 2008 in Deutschland etwa 20 Prozent aller Beschäftigten im so genannten Niedriglohnsektor. Als Grenzwert zum Niedriglohnbereich legten die Forscher damals einen Stundenlohn von 9,50 Euro für die alten und 6,87 Euro für die neuen Bundesländer fest; sie orientierten sich damit am Schwellenwert der Organisation für wirtschaftlicheZusammenarbeit und Entwicklung, der zufolge Niedriglöhne weniger als zwei Drittel des mittleren Stundenlohns in einem Land betragen.

Arbeitsmarktexperten beobachten seit Jahren ein stetiges Wachsen des Niedriglohnsektors in Deutschland. Sollte sich dieser Prozess weiter fortsetzen, hieße das, dass auch die Zahl derer, die in Zukunft im Alter arm sind, eher zunehmen als abnehmen dürfte – was wiederum die Sozialkassen des Staates abzufedern hätten.

Mindestlöhne helfen nur bedingt

Vor allem im Dienstleistungssektor sind Löhne unter zehn Euro pro Stunde auf dem deutschen Arbeitsmarkt keine Seltenheit: Angestellte in der Gastronomie, in Reinigungsbetrieben, im Einzelhandel, im Frisörhandwerk werden häufiger mit einem geringeren Satz entlohnt. Regelmäßig übrigens auch dann, wenn es gesetzlich vorgeschriebene Mindestlöhne für die Branchen gibt. So liegt etwa der Mindestlohn für die 900.000 Zeitarbeiter in Deutschland seit dem 1. Mai bei 7,79 Euro pro Stunde im Westen und 6,89 Euro stündlich im Osten. Trotzdem dürften die Zahlen des Staatssekretärs die Debatte um einen bundesweiten, flächendeckenden Mindestlohn weiter anheizen.

Doch selbst wer einen höheren Stundenlohn als zehn Euro bekommt, bleibt von der Altersarmut bedroht: Weil (wieder vor allem im Dienstleistungsbereich) häufig nicht in Voll-, sondern in Teilzeit gearbeitet wird, verschiebt sich das ganze Rechenmodell. Je weniger Wochenstunden, desto höher muss der Stundenlohn sein, um auf einen Rentenanspruch in Höhe des Grundsicherungsbetrages zu kommen. Das gleiche gilt im Grundsatz für Menschen, deren «Erwerbsbiographie gebrochen» ist, wie es im Forscherdeutsch heißt. Meint: Wer zum Beispiel längere Zeit arbeitslos war und damit nicht auf 45 Berufsjahre als versicherungspflichtiger Angestellter kommt, braucht in seinem Job auch einen höheren Stundenlohn, um die Schwelle von 29 Entgeltpunkten zu erreichen.

cvd/wie/news.de/dpa

             Es ist herrlich dass man nicht zu warten braucht

                                 die Welt zu verändern.

 Aus dem Tagebuch der Anne Frank 

Ihre Geschichte ist auf der ganzen Welt bekannt, weil Anne in eine Zeit geboren wurde, in der ihre jüdische Familie gezwungen war, aus Deutschland zu flüchten. Im Alter von 13 Jahren beginnt das junge Mädchen Tagebuch zu führen .

Mit dieser Erinnerung an ein Mädchen, das traurige Berühmtheit erlangte, wünsche ich Euch nun

                                                    eine Nachdenkliche Zeit

                                                           der Erinnerungen

Unverhältnismäßig

weiter lesen:

http://web.de/magazine/nachrichten/ausland/12891326-merke…

Bundeskanzlerin sagt arabischen Reformländern

Unterstützung zu.

Wobei im eigenen Land Menschen  oft nicht wissen wie sie überleben sollen , bei solch Lobenswerter  Politik .

 

  Unverhältnismäßig der CDU

„Profil gewinnt man nur mit Verlässlichkeit und klarem

  Kurs“

dapddapd – vor 3 Stunden  yahoo neues 

Hamburg (dapd). In der CDU nimmt die Kritik am Kurs der Parteichefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel zu. „Profil gewinnt man nur mit Verlässlichkeit und klarem Kurs. Augenblickspolitik wie die Reaktion auf Fukushima wirft keine Dividende ab“, sagte der Chef der CDU-Fraktion im thüringischen Landtag, Mike Mohring, dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ laut einem Vorabbericht von Sonntag. Ähnlich sieht es Mohrings hessischer Amtskollege Christean Wagner. „Es kann nicht sein, dass wir bei jedem aktuellen Anlass ein politisches Wendemanöver veranstalten. Die Bürger verlangen von unserer Partei Verlässlichkeit“.

Der baden-württembergische Fraktionschef Peter Hauk forderte dem Bericht zufolge die Kanzlerin auf, ihre Politik besser zu erklären. „Wenn wir einen Schwenk wie bei der Atompolitik machen, dann muss das unseren Bürgern und auch den CDU-Mitgliedern erläutert werden. Das ist auch Aufgabe der Bundespartei“, sagte Hauk.

Kritik an Merkel kam auch vom CDU-Wirtschaftsflügel. „Sich neuen Randgruppen öffnen und mehr Mitte – ich kann diese Analysen nicht mehr hören“, sagte der CDU-Energiepolitiker Thomas Bareiß. „Kanzlerin und Partei müssen erkennen: Wir sind in derselben Situation wie die SPD nach der Agenda 2010. Wir verabschieden uns thematisch von unserer Kernklientel und gewinnen bei neuen Wählern trotzdem keine Glaubwürdigkeit.“ Bareiß forderte eine Rückkehr der CDU zu ihren Traditionsthemen. „Entlastung des Mittelstands, die Sicherung von Arbeitsplätzen und Innere Sicherheit – all das findet bei uns doch gar nicht mehr statt.“

dapd

Sparen statt Schröpfen

http://www.steuerzahler.de/Einsparpotenzial-im-Bundeshaushalt/4026b1525/index.html

Wulff nimmt Reformvorschläge von Bürgern entgegen

dapddapd – Sa., 28. Mai 2011 yahoo neues

Bonn (dapd). Bundespräsident Christian Wulff hat in Bonn Vorschläge von Bürgern aus ganz Deutschland für politische Reformen entgegengenommen. Zu den Empfehlungen, die bei einem Bürgerforum gesammelt wurden, gehören unter anderem ein einheitliches Bildungssystem, eine Kindergartenpflicht ab drei Jahren für eine bessere Integration und eine umfassende Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungen, wie die Bertelsmann Stiftung am Samstag mitteilte.

Wulff dankte den Bürgern den Angaben zufolge für ihr Engagement, wies aber auch darauf hin, dass „nicht alles, was wünschenswert wäre, zu bezahlen ist

Bundespräsident Christian Wulff hat in Bonn Vorschläge von Bürgern aus ganz Deutschland für politische

Reformen entgegengenommen. Mehr »

Die Bundesregierung hat eingeräumt, dass Arbeitnehmer einen Stundenlohn von mehr als zehn Euro benötigten, um im Alter nicht in die Armutsfalle zu geraten. Mehr »

Unverhältnismäßige Stundenlöhne“

Der Wechselkurs 


Der Aderlass für Deutland ?

31.05.2011 · 08:40 Uhr

Es gebe drei Millionen offizielle Arbeitslose und „mindestens eine, eher zwei Millionen verdeckte Arbeitslose“, schätzt Gerd Bosbach. (Bild: AP)

„Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen“

Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit

Gerd Bosbach im Gespräch mit Jan-Christoph Kitzler

Bei der Erfassung der Arbeitslosenzahlen sowie bei der Interpretation der Zahlen werde regelmäßig getrickst, sagt Gerd Bosbach, Professor für Statistik an der Fachhochschule Koblenz. Heute legt die Agentur für Arbeit ihre Arbeitslosenstatistik für den vergangenen Monat vor.

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1470832/

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Ein Kommentar zu “Lug und Trug zu unserm Wohl

  1. Pingback: Verdi- Dumpinglohn ist nicht als Hektographie zu bezeichnen . « zeitnah-bürgerreport

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